Beitrag in der Karriere München 4/15

Was tun, damit die inneren Antreiber nicht zu Bremsklötzen für die berufliche Karriere werden?


Andrea S.: "Mein Vorgesetzter hat mir bereits mehrfach bestätigt, dass meine Arbeitsergebnisse exzellent sind. Dafür bleibe ich gerne auch öfters etwas länger und genaues Arbeiten liegt mir sowieso. Demnächst soll mir zusätzlich die Leitung eines Projekts übertragen werden, quasi als Bewährungsprobe für eine Beförderung – wie kann ich bei der Extrabelastung meine Motivation hoch- und durchhalten?"

In der Karriere München antwortet die auf Frauenthemen spezialisierte Coach Astrid Varchmin: "Liebe Andrea, Sie haben einen inneren Antreiber, der Sie motiviert und antreibt, stets perfekt zu sein. Ihr „Sei perfekt“ Antreiber verhindert, dass Sie sich mit mittelmäßiger Arbeit zufrieden geben. Das Konzept der inneren Antreiber stammt aus der Transaktionsanalyse, einer weit verbreiteten psychologischen Theorie der menschlichen Persönlichkeitsstruktur, die von Eric Berne begründet wurde.
Die inneren Antreiber arbeiten wie automatische Steuerungen, die unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen. Sie entstehen meist im Schulalter und werden von Eltern beziehungsweise engen Bezugspersonen vermittelt. Eric Berne hat fünf Antreiber formuliert: Sei perfekt, sei gefällig – mach es allen recht, sei stark, streng dich an, beeil dich."

Was Sie tun können, damit die inneren Antreiber nicht zu Bremsklötzen für die berufliche Karriere werden, können Sie hier lesen.